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Verlegerverbände sehen in Google-Kampagne „üble Propaganda“

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben die Google-Kampagne „Verteidige Dein Netz“ als „üble Propaganda“ verurteilt. Es sei ein Unding, dass der Suchmaschinenkonzern seine marktbeherrschende Stellung einseitig für die eigenen Ziele nutze, kritisierten die Verbände am vergangenen Dienstag. Dies geschehe obendrein zwei Tage, bevor die Parlamentarier überhaupt die Möglichkeit gehabt hätten, den Gesetzentwurf zu debattieren.

„Wir sind überrascht, dass ein Wirtschaftsunternehmen so auftritt. Es ist doch selbstverständlich, dass jemand, der einen Inhalt gewerblich nutzt, auch dafür bezahlt, erklärten BDZV und VDZ. Die Panikmache von Google entbehre jeglicher Grundlage. Die Behauptung des Suchmaschinen-Konzerns, das Suchen und Finden von Informationen im Netz werde erschwert, sei unseriös. „Die private Nutzung, das Lesen, Verlinken und Zitieren bleiben möglich wie bisher.“


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(al) 28.11.2012



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