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Google einigt sich mit französischen Verlegern

Die französischen Zeitungsverleger haben sich im Streit um ein mögliches Leistungsschutzrecht mit Google geeinigt. Laut Executive Chairman Eric Schmidt, wird Google 60 Millionen Euro in einen „ Digital Publishing Innovation Fund“ einzahlen. Außerdem will der Suchmaschinen-Gigant die Zusammenarbeit mit den französischen Verlegern im Bereich Online-Werbung vertiefen.

Für die deutschen Verlegerverbände ist diese Einigung kein Vorbild für Deutschland, so VDZ und BDZV in einer gemeinsamen Erklärung: Eine Lösung wie die jetzt in Frankreich gefundene habe den Nachteil, dass sie sich nur auf einen einzigen Aggregator - Google - bezieht. Gegenüber anderen Aggregatoren, die in gleicher Weise agieren oder dies erst in Zukunft noch tun werden, hätten die Verlage dort nun kein Rechtsmittel mehr in der Hand, da einem anderen Aggregator von der französischen Regierung kaum erneut mit der Einführung eines Leistungsschutzrechts für die Presse gedroht werden dürfte. Eine drohende gesetzliche Lösung als Druckmittel falle also aus, die Verlage könnten künftig nur auf Erfolge auf dem Verhandlungsweg hoffen.

Christoph Keese, einer der beiden Sprecher der Arbeitsgruppe Leistungsschutzrecht von Zeitungs- und Zeitschriftenverlegern, erklärte dazu: "Frankreichs Lösung ist eine Wette auf das Google-Monopol".

 


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(al) 04.02.2013



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