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Online-Betrug kann jedes Markenunternehmen treffen. Handelsbeziehungen, Kundenvertrauen und Marketingeffizienz stehen auf dem Spiel – von Haftungsrisiken und Umsatzeinbußen einmal ganz zu schweigen. Dieses Problem zu ignorieren oder einfach auf bessere Zeiten zu hoffen, hilft nicht weiter. Im Fall eines Markenmissbrauchs muss das Motto also heißen: Aktiv werden statt abwarten. Daher hat das auf Markenschutz spezialisierte Unternehmen MarkMonitor zehn Tipps für den Schutz im Internet zusammengestellt:
1. Prioritäten definieren Mit proaktiven Maßnahmen lässt sich Markenmissbrauch signifikant reduzieren. Dabei kommt es darauf an, das 'Wer, Was, Wo und Wann' auf den Punkt zu bringen. Am besten beginnt ein Unternehmen mit den Informationen, die ein Markenschutzprogramm liefert. Ziel ist es, Antworten auf Fragen wie die folgenden zu finden: Wer sind die Haupttäter? Was sind die Gemeinsamkeiten bei der Vorgehensweise der Betrüger? Wo findet der Markenmissbrauch statt und welche der widerrechtlichen Websites haben das höchste Traffic Aufkommen? Wann sind beim Markenmissbrauch Spitzen zu beobachten? Sind auf diese Fragen Antworten gefunden, können die Maßnahmen priorisiert und maximale Ergebnisse erzielt werden.
2. Frühzeitig aktiv werden In der Praxis hat sich erwiesen, dass frühzeitige Erkennung und umgehendes Eingreifen den Erfolg von Markenschutzmaßnahmen deutlich steigern. Betreiber nicht zulässiger Websites kommen der Aufforderung, die entsprechenden Domains vom Netz zu nehmen, mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit nach, wenn ihre Handlungen frühzeitig entdeckt werden – nämlich bevor sie in erheblichem Maß Zeit und Geld in den Aufbau der Website und das Generieren von Traffic investiert haben. Mit anderen Worten: Wer auf frühzeitige Erkennung setzt und das Netz konsequent auf widerrechtlich agierende Websites hin überwacht, erzielt bei der Verfolgung und Ahndung bessere Resultate.
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(al) 07.02.2013
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