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Google verstößt mit seiner Suchmaschine nach Auffassung der EU-Kommission in vier Punkten offenbar gegen europäisches Wettbewerbsrecht. Dabei geht es vor allem um einen möglichen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung von Google.
EU-Wettbewerbskommissar und Kommissions-Vizepräsident Joaquin Almunia rief Google nun auf, freiwillig Gegenmaßnahmen vorzuschlagen, um das Problem gütlich zu lösen und damit eine Kommissions-Entscheidung über Abhilfemaßnahmen und Geldbußen zu verhindern.
In einem Brief an Google-Chef Eric Schmidt nennt Almunia vier Problembereiche – von der Benachteiligung anderer Suchdienste über das Kopieren von Inhalten bei konkurrierenden vertikalen Suchseiten, Vereinbarungen von Exklusiv-Verträgen mit Anzeigenkunden bis hin zu bedenklichen Auflagen für Software-Entwickler.
Des Weiteren fordert Almunia in seinem Brief den US-amerikanischen Konzern auf, innerhalb von einer Woche Vorschläge zu machen, wie die vier Problembereiche gelöst werden können.
Quelle: europa.eu
(bs) 30.05.2013
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