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Apple und Amazon einigen sich über „Appstore“

Apple und Amazon einigen sich über „Appstore“ Apple und Amazon haben einen mehr als zweijährigen Rechtsstreit um den Namen „Appstore“ beendet. Das US-amerikanische Gericht legte den Fall auf Bitten beider Technologiekonzerne zu den Akten. Was letztlich den Ausschlag für die außergerichtliche Einigung gab, und ob es Bedingungen gibt, ging aus den Gerichtsunterlagen nicht hervor.

Apple: Keine Notwendigkeit mehr für Fortführung des Verfahrens Apple betonte gegenüber dem Technologie-Blog «All Things D» am 9. Juli, der Konzern sehe keine Notwendigkeit mehr, das Verfahren gegen den weltgrößten Online-Händler fortzuführen. Die Kunden wüssten inzwischen, wo sie ihre bevorzugten Apps finden könnten. Amazon kündigte an, man werde weiter daran arbeiten, den Kunden das beste „Appstore-Erlebnis“ zu bieten.

Amazon hatte im März 2011 eine Plattform mit kleinen Zusatzprogrammen für das Google-Betriebssystem Android gestartet und hatte ihr den Namen «Appstore» gegeben. Apple verklagte daraufhin Amazon. Der iPhone-Konzern machte seine Rechte an dem Namen „App Store“ geltend und warf Amazon zudem irreführende Werbung vor. Amazon konterte, die Bezeichnung stehe inzwischen allgemein für eine Download-Plattform für Zusatzprogramme, genannt „Apps“ nach dem englischen Begriff „Application“ für Anwendung bzw. Programm. Das Gericht hatte Apples Vorwurf irreführender Werbung bereits abgewiesen. Zuletzt ging es in dem Verfahren nur noch um den Markennamen. Der Prozess hätte im August 2013 starten sollen, nachdem frühere Schlichtungsgespräche ergebnislos geblieben waren. Apples eigener App Store wurde am 10. Juli fünf Jahre alt.

Nach der Klage hatten andere Anbieter in den vergangenen Jahren dezidiert anders klingende Namen für ihre App-Plattformen gewählt.


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(rd) 11.07.2013



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