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Als „wettbewerbsrechtliche Groteske“ bezeichnete der Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, Dr. Hubert Burda, die von Google überarbeiteten Vorschläge im laufenden EU-Kartellverfahren. „Sollte die Europäische Kommission Googles Vorschläge tatsächlich billigen, wäre das der Freibrief für den Missbrauch eines digitalen Monopols“, erklärte der VDZ-Präsident am Mittwoch (30.10.2013).
Insbesondere die von Google vorgeschlagene neue Darstellung von Konkurrenzangeboten führe das EU-Wettbewerbsrecht ad absurdum. So behielte Google die Freiheit, eigene Dienste – entsprechend gekennzeichnet – an erster Stelle zu positionieren, während Konkurrenten für eine weniger prominente Darstellung weiterhin bieten müssten.
„Statt für ‚Fair Search‘ zu sorgen“, so Burda, „würde es Wettbewerbskommissar Almunia zulassen, dass Google die Suchergebnisse weiterhin im Eigeninteresse sortieren kann. Es wäre eine wettbewerbsrechtliche Groteske, wenn die Kommission diesen Missbrauch eines Monopols nicht beseitigen, sondern sogar legalisieren würde.“
(al) 31.10.2013
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