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EU-Wettbewerbsverfahren gegen Google – Europas Verleger kritisieren Lösungsvorschläge

Europäische Zeitungs- und Zeitschriftenverleger und ihre Wirtschaftsorganisationen sind besorgt über die andauernde Prüfung der neuen Google-Vorschläge im Rahmen des von der Europäischen Kommission angestrengten Wettbewerbsverfahrens.

Die neuen Zugeständnisse des Suchmaschinenbetreibers würden die Zukunft der digitalen Wirtschaft in Europa gefährden, heißt es in einer am Mittwoch (13.11.2013) in Brüssel veröffentlichten Pressemitteilung der Beschwerdeführer Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Asociacion de Editores de Diarios Espanoles, ihrer europäischen Vertretungen sowie 14 weiterer Presseverbände aus ganz Europa.

BDZV-Präsident Helmut Heinen (Foto) erklärte dazu, dass Google auch weiterhin eigenen Angeboten den Vorrang gebe und jede andere Offerte als geringer wertig präsentiere, selbst wenn sie für die Konsumenten relevanter sei. Auch zeige der Suchmaschinenkonzern keine Bereitschaft zu akzeptablen Lösungen für die Nutzung redaktioneller Inhalte, obwohl dies entscheidend für die europäische Content-Industrie sei.

Der BDZV bietet ein Hintergrundpapier zum Thema als Download an.

Weitere Informationen gibt es über die Verbands-Repräsentanten:
AEDE: Irene Lanzaco, irene.lanzaco@aede.es
BDZV: Helmut Verdenhalven, verdenhalven@bdzv.de
VDZ: Christoph Fiedler, c.fiedler@vdz.de
EMMA: Max von Abendroth, max.abendroth@magazinemedia.eu
ENPA: Sophie Scrive; sophie.scrive@enpa.be
EPC: Angela Mills-Wade, angela.mills-wade@epceurope.eu 
OPA Europe: Alice Grevet, alice@opa-europe.org
Legal counsel: Thomas Höppner, thomas.hoeppner@olswang.com

European Commission Antitrust AZ: J.63.12


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(al) 14.11.2013



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