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CEPIC, Centre of the Picture Industry, hat im Namen von Fotografen, Bilderagenturen und -archiven eine formelle Wettbewerbsbeschwerde gegen Googles Nutzung fremder Bilder bei der Europäischen Kommission eingereicht. Wie der Bildrechte-Dachverband mitteilt, wird die am 8. November 2013 eingereichte Beschwerde durch eine bisher einmalige Koalition von Europäischen und US-Amerikanischen Verbänden der Bilderindustrie unterstützt, die ihrerseits tausende Fotografen und Anbieter von Bildern weltweit repräsentieren.
Die Beschwerde richte sich, so CEPIC, gegen Googles vielfältige Verwendung fremder Bilder in der horizontalen Websuche und in seinen spezialisierten Diensten, vor allem in Google Images (Google Bilder). Der Suchmaschinenbetreiber baue die Nutzung von digitalen Bildern zunehmend aus, ohne die Genehmigung der Urheber, manchmal sogar gegen deren ausdrücklichen Willen.
Die Neugestaltung von Googles Bildersuche im Januar 2013 habe die Situation gravierend verschlimmert: In der Bildersuche würden Bilder nun in voller Originalgröße hochauflösend abgebildet. Internetnutzer könnten die Bilder direkt auf Googles Seite runterladen, ohne noch die Quelle aufsuchen zu müssen oder diese im Hintergrund eingeblendet zu bekommen. Nutzer würden auch nicht mehr hinreichend über die Herkunft und den urheberrechtlichen Schutz der dargestellten Bilder informiert.
CEPIC ist ein gemeinnütziger, internationaler Dachverband auf dem Gebiet der Bildrechte. Derzeit werden rund 900 Bildagenturen und Bibliotheken aus insgesamt 20 europäischen Ländern sowohl innerhalb als auch außerhalb der Europäischen Union von CEPIC repräsentiert.
(al) 18.11.2013
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