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Jörg Klingbeil, Landesbeauftragter für den Datenschutz in Baden-Württemberg, zeigt sich zufrieden. Im August hatten Mitarbeiter des Landesbeauftragen über 4.300 Internetseiten von öffentlichen Stellen mit einem speziellen Prüfprogramm auf die Verwendung des Facebook-Like-Buttons untersucht und dabei in 47 Fällen Abhilfe gefordert.
Wie der Datenschutzbeauftragte nun mitteilt, hätten alle angeschriebenen Behörden auf die Aufforderung reagiert und den Like-Button gänzlich von ihrem Internetauftritt entfernt oder durch die sogenannte Zwei-Klick-Lösung ersetzt.
Hintergrund der Überprüfung war, dass Facebook mit dem Like-Button Daten über die Vorlieben seiner Nutzer nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern auch auf den beanstandeten Webseiten sammeln könne. Dabei könne es sich um personenbezogene Daten handeln, wenn der Nutzer gleichzeitig in Facebook eingeloggt und dadurch eindeutig identifizierbar sei. Die Nutzerdaten könnten aber auch bis zu zwei Jahre rückwirkend zugeordnet werden, wenn sich jemand später bei Facebook anmeldet.
„Der Aufwand hat sich gelohnt!“ so Jörg Klingbeil. „Der Schutz der personenbezogenen Daten von Bürgerinnen und Bürger muss Vorrang haben. Deshalb soll es auch in Zukunft weitere Prüfungen von Internetauftritten - nicht nur im öffentlichen Bereich - geben. Für das nächste Jahr ist bereits eine weitere Überprüfung geplant.“
(al) 21.11.2013
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