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Bundesnetzagentur genehmigt Briefporti 2014 – Neue Entgelte für Wettbewerber

Die Bundesnetzagentur hat die Briefporti der Deutschen Post AG (DP AG) für das Jahr 2014 genehmigt. In weiteren Entscheidungen hat sie die Entgelte der Wettbewerber für den Adress- und Postfachzugang bei der DP AG festgelegt. Die Gebühr für einen Standardbrief wird sich, wie die Behörde mitteilt, um zwei Cent auf 0,60 Euro erhöhen. Ebenso steigen die Preise für Einschreiben um 10 Cent auf 2,15 Euro und für das „Einschreiben Einwurf“ um 20 Cent auf 1,80 Euro.

„Für diese Entgelte erhalten die Versender weiterhin eine qualitativ hochwertige Leistung an sechs Zustelltagen pro Woche“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Sollten die Bedingungen des Universaldienstes künftig eingeschränkt werden auf z. B. Postzustellungen an nur fünf Werktagen oder auf eine Verkleinerung des Briefkasten- oder Filialnetzes, müsste die Bundesnetzagentur die Maßgrößen, welche die sich aus dem Universaldienst ergebenden Lasten berücksichtigen, erneut überprüfen.

Die weiteren Entscheidungen der Bundesnetzagentur betreffen Dienstleistungen, die die DP AG ihren Wettbewerbern gewähren muss. So ist sie verpflichtet, den Wettbewerben Zugang zu ihren Postfachanlagen zu gewähren, damit diese an Postfächer adressierte Sendungen zustellen können. Außerdem muss die DP AG auf Nachfrage Umzugsadressen an die Wettbewerber mitteilen, damit diese Briefe an die neuen Anschriften zustellen können. Die Entgelte, die die DP AG für diese Leistungen verlangen darf, wurden nun erneut festgelegt.

„Die genehmigten Entgelte, die jeweils deutlich unter den von der Post AG beantragten Preisen liegen, ermöglichen es den Wettbewerbern, auch weiterhin die Leistungen für ihre Kunden zu erschwinglichen Preisen zu erbringen“, erläutert Homann.

Die Entscheidungen sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht.


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(al) 03.12.2013



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