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Andrea Voßhoff ist neue Bundesbeauftragte für Datenschutz

Nach erfolgreicher Wahl im Deutschen Bundestag wurde Andrea Voßhoff am Montag (06.01.2014) zur sechsten Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ernannt. Die 55-jährige Juristin war zuletzt Mitglied des Deutschen Bundestags und rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Voßhoff studierte von 1977 bis 1979 Rechtswissenschaften an der Universität Münster und machte 1987 ihr zweites juristisches Staatsexamen. Sie war 1988 bis 1991 als Rechtsanwältin tätig, von 1991 bis 1998 in einem Notarbüro in Rathenow. Sie ist seit 1986 Mitglied der CDU und seit 1998 Mitglied des Bundestags.

Das Amt der Bundesbeauftragten für den Datenschutz wurde 1978 eingerichtet und zum 1. Januar 2006 um das Amt der Bundesbeauftragten für die Informationsfreiheit ergänzt. Die Bundesbeauftragte berät und kontrolliert Bundesbehörden, andere öffentliche Stellen des Bundes sowie Telekommunikations- und Postdienstunternehmen. Zudem berät und kontrolliert sie die Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz des Bundes, auch soweit sie private Unternehmen betreffen.

Die Bundesdatenschutzbeauftragte ist Mitglied der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder und vertritt Deutschland in der Artikel-29-Gruppe, einer europäischen Arbeitsgruppe der Datenschutzbeauftragten der EU-Mitgliedstaaten, sowie in den europäischen und internationalen Konferenzen der Datenschutz- und Informationsfreiheitsbeauftragten. Ferner wirkt sie in den Gemeinsamen Datenschutz-Kontrollgremien für Europol und das Schengener Informationssystem mit. 


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(al) 09.01.2014



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