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Pay-TV-Kunden sollen überall in Europa auf gebuchte Senderpakete zugreifen können. Ob dies möglich ist, möchte die EU-Kommission jetzt in einem förmlich eingeleiteten Kartellverfahren feststellen. Nach dem Willen von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia (Foto) sollen dazu Bestimmungen in Lizenzvereinbarungen zwischen mehreren großen US-amerikanischen Filmstudios (Twentieth Century Fox, Warner Bros., Sony Pictures, NBCUniversal, Paramount Pictures) und den größten europäischen Pay-TV-Sendern wie BSkyB (Vereinigtes Königreich), Canal Plus (Frankreich), Sky Italia, Sky Deutschland und DTS (Spanien) überprüft werden.
Die Kommission werde, so Almunia, insbesondere untersuchen, ob diese Bestimmungen die Sender daran hindern, ihre Dienstleistungen grenzüberschreitend anzubieten, z. B. weil sie diese dazu anhalten, potenzielle Kunden aus anderen Mitgliedstaaten abzulehnen oder den grenzüberschreitenden Zugang zu ihren Diensten zu blockieren. Die Tatsache, dass die Kommission ein Verfahren einleite, greife dem Ergebnis der Untersuchung nicht vor; es bedeute lediglich, dass die Kommission diese Sache eingehender untersuchen werde.
(al) 14.01.2014
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