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Nachdem am 22. April 2014 auf einem Facebook-Eintrag der Vorwurf erhoben wurde, das Buch der Autoren Arne Karsten und Olaf Rader sei „vollständig aus Wikipedia-Einträgen zusammenkopiert“, hat der Verlag C.H. Beck die Auslieferung gestoppt.
Man habe, so eine Stellungnahme von C.H. Beck, das Buch nun selbst mit Hilfe zweier Plagiats-Suchprogramme sowie durch vergleichende Lektüre überprüft und aufgrund dieser Prüfung beschlossen, das Buch nicht weiter auszuliefern.
Der Verlag entschuldigt sich für die nicht kenntlich gemachten Übernahmen aus Wikipedia-Artikeln. Während man darüber streiten könne, wie originell Formulierungen zu technischen Details sind, über die man sich auch in anderen Artikeln und Büchern informieren kann, entspräche die nicht kenntlich gemachte auch darstellerische Orientierung eines Kapitels an dem Artikel eines anderen Autors zum gleichen Thema keinesfalls den Ansprüchen des Verlags an sein Programm. Autor Olaf Rader bedauere die nicht nachgewiesene Nutzung fremder Texte zutiefst.
Der Vorwurf, die Autoren hätten Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zweckwidrig eingesetzt, sei falsch. Das Buchprojekt sei von der DFG nicht gefördert worden, wie die DFG nach einer Überprüfung mitteilte.
Bild: „Große Seeschlachten. Wendepunkte der Weltgeschichte von Salamis bis Skagerrak“ C.H. Beck
(al) 30.04.2014
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