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Pressefreiheit in Deutschland „grundsätzlich gut“ umgesetzt

Deutsche Journalisten sehen die Pressefreiheit hierzulande zwar grundsätzlich gut verwirklicht, viele berichten aber auch von Versuchen, die Berichterstattung zu beeinflussen. Besonders Unternehmen und Lokalpolitiker würden häufiger versuchen Einfluss auf Journalisten zu nehmen, fand das INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH (IfD) bei einer Befragung von insgesamt 432 Zeitungsjournalisten der Ressorts Politik, Wirtschaft und Lokales heraus.

60 Prozent der Zeitungsjournalisten hätten bereits persönlich Behinderungen und Beeinflussungen ihrer Arbeit erlebt, die sie als Eingriff in die Pressefreiheit empfunden haben. Die Erfahrungen der Politik-, Wirtschafts- und Lokaljournalisten seien dabei relativ ähnlich. Deutlich überdurchschnittlich würden dagegen Journalisten aus den Bereichen Kultur und Sport von Eingriffen in die Pressefreiheit berichten.

In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Stiftervereinigung der Presse e.V. mit Sitz in Berlin. Die Vereinigung wurde in den sechziger Jahren von Zeitungs- und Zeitschriftenverlegern mit dem Ziel gegründet, Forschungs- und Bildungsarbeit auf dem Gebiet der Presse materiell und ideell zu fördern.


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(al) 04.06.2014



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