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Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. hat mit Hilfe eines Marktchecks überprüft, ob Kunden von Buchportalen alle nötigen Informationen zur erforderlichen Software, Dateiformaten, Kopierschutz sowie Nutzungs- und Widerrufsrechten erhalten.
Zwar würden die meisten Portale die wesentlichen Informationen auch anbieten, oft seiein diese aber nur mühsam aufzuspüren oder schwer verständlich, so das Fazit der Erhebung von April/Mai 2014 bei 17 Internet-Buchhändlern und eBook-Verkaufsplattformen von Lesegeräte-Herstellern. Bei sieben eBooks, unter anderem von der aktuellen Spiegel-Beststellerliste, wurden darüber hinaus die direkten Produktinformationen verglichen. "Vielen Kunden ist nicht bewusst, dass sie beim Kauf eines eBooks nur das Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch erwerben und nicht das Eigentum", sagt Martina Totz von der Verbraucherzentrale. "Eine Weitergabe an Familienmitglieder oder Freunde ist nicht erlaubt." Auf diesen wichtigen Punkt wurde aber in keiner Produktinformation der sieben ausgewählten Bücher hingewiesen, sondern nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) oder in den Nutzungsbedingungen.
Um die Nutzerfreundlichkeit für die Kunden zu verbessern, haben die Verbraucherschützer eine Liste mit Forderungen aufgestellt:
• Schnell auffindbare und leicht verständliche Informationen
• Einheitliches Dateiformat
• Verzicht auf hartes DRM (digitales Rechte-Management)
• Recht auf Weitergabe der erworbenen eBooks im privaten Umfeld
• Recht auf Portabilität
• Größere Preisdifferenz zwischen eBooks und gedruckten Büchern
(al) 24.07.2014
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