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Google verzichtet auf Snippets der VG Media-Verlage

Der Suchmaschinen-Konzern Google hat am Mittwoch (01.10.2014) angekündigt, auf den Google-Oberflächen keine Ausschnitte mehr aus Presseerzeugnissen der von der VG Media vertretenen Presseverlage anzuzeigen. Die Berliner Verwertungsgesellschaft vertritt u.a. die Urheber- und Leistungsschutzrechte von 200 digitalen verlegerischen Angeboten. Ab 9. Oktober werden deren Artikel in der Google-Suche und auf der Nachrichten-Site Google News nur noch mit der Überschrift angezeigt und verlinkt. An der VG Media sind zwölf deutsche Verlage beteiligt, unter ihnen die Konzerne Axel Springer, Burda, Funke, Madsack und M. DuMont Schauberg.

Dazu erklärt die VG Media in einem Statement: "Google diskriminiert damit diejenigen Verleger, die ihr Presseleistungsschutzrecht über die VG Media zivilrechtlich durchzusetzen versuchen. Die Inhalte derjenigen Presseverleger, die eine Durchsetzung ihrer Rechte nicht wagen, stellt Google weiterhin dar."

Weiter heißt es bei der VG Media: "Die Wahrnehmung und Durchsetzung des Presseleistungsschutzrechts, welches den Presseverlegern vom Gesetzgeber erst zum 1. August 2013 gewährt wurde, um ihnen eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Inhalte zu sichern, wird von Google nun zum Anlass genommen, eine Marktmacht von 93 Prozent zu Lasten der Presseverleger zu missbrauchen. Ziel Googles ist es offensichtlich, die Zustimmung der Verleger zu einer unentgeltlichen Nutzung der Inhalte zu erzwingen und das Gesetz des Deutschen Bundestages leerlaufen zu lassen."

Quelle: new-business


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(al) 02.10.2014



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