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Offener Brief: Filmkünstler kämpfen für den Deutschen Filmförderfonds

Mehr als sechzig namhafte Vertreter des deutschen und deutschsprachigen Films haben am Dienstag (28.10.2014) in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin, das Kabinett und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags einen dringenden Appell formuliert, der sich gegen eine Kürzung und für eine Erhöhung der Mittel des Deutschen Filmförderfonds einsetzt. Für die Redaktion und Realisation dieser Initiative hat die Deutsche Filmakademie unter dem Motto „Filmer für den Förderfonds“ die Verantwortung übernommen.

Die Filmkünstler verweisen in ihrem Schreiben ausdrücklich auf die Ergebnisse einer von verschiedenen Vertretern der deutschen Filmbranche in Auftrag gegebenen Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten der Kinofilmproduktion in Deutschland. Dieser von Roland Berger Strategy Consultants verfassten Studie zufolge hätte „schon eine geringfügige Absenkung des DFFF-Volumens spürbar negative Auswirkungen auf Produktionsumsatz, Beschäftigung und Steuereinnahmen“. Gleichzeitig betonen die prominenten Filmschaffenden aus allen Gewerken in dem Brief den Effekt, „dass bereits eine geringe Aufstockung um zehn Prozent ein deutliches Mehr an Beschäftigung und Steuereinnahmen implizieren würde. Andererseits entginge dem Staat bei einer Reduktion um denselben Faktor bereits das Dreifache der Summe, die durch eine DFFF-Kürzung eingespart würde“.


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(al) 30.10.2014



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