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Video-Gebühren: Vier Zeitungsverlage gehen kartellrechtlich gegen den Bayerischen Fußballverband vor

Der Streit um die Gebühren für Video-Ausstrahlungen von Fußball-Spielen der bayerischen Amateur-Liga bekommt eine neue Dimension: Vier Zeitungsverlage haben sich entschieden, kartellrechtlich gegen den Bayerischen Fußballverband (BFV) vorzugehen. Sie legten am gestrigen Mittwoch (29. April 2015) offiziell Beschwerde bei der Bayerischen Landeskartell-Behörde in München ein und wollen erreichen, dass Wettbewerbshüter im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie dem BFV untersagen, für Video-Berichte von den Amateur-Spielen Lizenzgebühren zu verlangen. Der BFV verlangt entweder 500 Euro pro Spiel oder ersatzweise die kostenlose Überlassung der Bewegt-Bilder für die Verbandsplattform bfv.tv.

Die vier bayerischen Zeitungsverlage (die Mittelbayerische Zeitung in Regensburg, der Nordbayerische Kurier in Bayreuth, die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg sowie die Main-Post in Würzburg) haben den Berliner Medien-Anwalt Dr. Johannes Weberling mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt. Mit einer Entscheidung über die Beschwerde ist spätestens Anfang Juli zu rechnen.

Die Kanzlei Rechtanwälte Dr. Johannes Weberling, die unter anderem auch die Site www.presserecht.de betreut, genießt hohe Wertschätzung im Bereich der Zeitungsverlage. Zu den Mandanten zählen  neben den oben bereits erwähnten Medienhäusern unter anderem die Braunschweiger Zeitung, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Lausitzer Rundschau, die Märkische Oderzeitung, die Neue Presse, der Oranienburger Generalanzeiger sowie die Ruhr-Nachrichten.


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(ps) 30.04.2015



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