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Computer-Games zählen zu den zukunftsträchtigen Segmenten im Digital Business. Die großen internationalen Medien-Konzerne sind sehr daran interessiert, hier mehr als einen Fuß in der Tür zu haben. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu nachvollziehbar, dass die schwedische Medien-Gruppe Modern Times Group (MTG) 74 Prozent der Anteile an dem eSport-Game-Anbieter Turtle Entertainment mit Stammsitz in Köln übernommen hat. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen ist heute mit etwa 300 Beschäftigten weltweit aktiv.
Turtle betreibt internationale Computerspiel-Turniere wie die Intel Externe Masters oder die Electronic Sports League (ESL – dahinter verbergen sich organisierte Multi-Player-Videogame-Wettbewerbe in Europa) und ist zudem mehrheitlich an der eSport-Liga PGL (ProGamesLeague) in China beteiligt.
Den Kaufprozess hat die internationale Kanzlei Ashurst auf Seiten von MTG begleitet. Die Federführung lag beim Ashurst-Büro in Stockholm, parallel dazu waren auch die deutschen Büros in Frankfurt und München eingebunden. Mit von der Partie waren unter anderem die Frankfurter Ashurst-IP/IT-Anwälte Dr. Anna-Katharina Lohbeck und Björn Möller.
Turtle Entertainment holte sich den vertrauten Kanzlei-Partner Osborne Clarke aus Köln an die Seite. Unter der Federführung des Osborne Clarke-Partners Nicolas Gabrysch gehörte auch der IT-Spezialist Konstantin Ewald mit zum Team.
(ps) 07.07.2015
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