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Das Berliner Start-up Idagio, ein auf klassische Musik spezialisierter Streaming-Dienst, freut sich über den Einstieg mehrerer Investoren. Neben einigen Business Angels und dem Venture-Capital-Fonds b-to-b Partners ist nun auch die Beteiligungsgesellschaft Macquarie Capital aus Australien als Gesellschafter bei Idagio aktiv. Macquarie hat die Kanzlei Orrik Herrington & Sutcliffe als juristischen Berater engagiert. Der Berliner Orrick-Partner Dr. Albrecht von Breitenbuch gilt als intimer Kenner der Berliner Start-up-Szene - unter seiner Federführung waren auch noch die beiden IP-Spezialisten Christian Schröder und Sophie Ratzke aus dem Düsseldorfer Orrick-Büro im Beratungsteam für Macquarie aktiv.
Der Streaming-Dienst Idagio wurde vor etwa einem Jahr von dem Musik-Manager Till Janczukowicz, von Christian Lange (Betreiber des Streaming-Dienstes Simfy) sowie dem Software-Entwickler Stefan Fritz gegründet. Über die von ihnen konzipierte Plattform haben klassische Musiker bzw. Orchester die Möglichkeit, ganze Konzerte über das Internet zu verbreiten. Inzwischen gehören das Cleveland Orchestra, das Philharmonia Orchestra London, das Gustav Mahler Jugendorchester sowie der australische Geiger Ray Chen zu den Idagio-Akteuren. Ebenfalls dabei sind die Wiener Philharmoniker und der Bariton Thomas Hampson. Das derzeit 17-köpfige Idagio-Team verfügt bereits über ein Portfolio von über 1.000 Stunden an klassischer Musik.
Die Idagio-Gründer wurden übrigens bei den Verhandlungen mit den Investoren von dem Münchner Anwalt Jens Röhrborn beraten.
(ps) 15.09.2015
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