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Als das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL am 16. / 17. Oktober 2015 mit der Titelstory zur möglichen Korruption den Deutschen Fußball-Bund in die Bredouille brachte, ging der DFB sogleich in den Gegenangriff über und engagierte die Berliner Kanzlei Schertz Bergmann, um sich gegen die SPIEGEL-Enthüllung zur Wehr zu setzen.
Vier Wochen später sieht die Welt ganz anders aus. Das Thema WM-Vergabe 2006 ist nach wie vor nicht geklärt. Der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat seinen Rücktritt erklärt und der DFB-Interimspräsident Rainer Koch erklärt, dass das DFB-Präsidium entschieden habe, nicht mehr juristisch gegen den SPIEGEL vorzugehen.
(ps) 10.11.2015
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