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Der oberste Datenschützer in Belgien hat am vergangenen Montag, dem 9. November 2015, gerichtlich durchgesetzt, dass Facebook künftig nicht mehr das Surfverhalten von Internet-Nutzern verfolgen darf, die nicht Mitglied bei Facebook sind. Die belgischen Richter gaben dem Internet-Giganten 48 Stunden Zeit, das seit Jahren umstrittene Identitäts-Cookie "datr" abzuschalten. Sollte sich das Unternehmen weigern, droht eine Strafe in Höhe von 20.000 Euro pro Tag. Hinter "datr" verbirgt sich eine kleine Datei, die Facebook im Webbrowser der Nutzer / Besucher speichert.
Facebook will gegen das Urteil Berufung einlegen, weil das Unternehmen der Auffassung ist, kein geltendes Gesetz zu brechen. Laut Facebook soll "datr" dabei helfen, Cyber-Kriminelle in Schach zu halten.
(ps) 10.11.2015
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