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Rückwirkend zum 1. Januar 2016 hat der Fachverlag NWB mit Sitz in Herne den Kölner Fachverlag Juve übernommen. Diesem Deal ist ein Bieter-Wettbewerb vorangegangen, bei dem sich insgesamt sieben Verlage mit ihren Geboten in der Endrunde gegenüber standen.
NWB ist ein Familien-geführter Verlag, der auf die Bereiche Wirtschaftsrecht und Rechnungswesen ausgerichtet ist. Flaggschiff des Hauses sind die "Neuen Wirtschafts-Briefe". Derzeit stehen bei NWB rund 270 Beschäftigte auf der Pay-roll, durch die Juve-Übernahme steigt diese Zahl um gut 50 auf ca. 320 Angestellte.
20 Prozent der Juve-Anteile lagen in Händen der Mitarbeiter, die Mehrheit hielt seit Gründung des Hauses im Jahr 1997 der britische Investor Gareth Quarry, der diese Anteile in seiner Holding Tiparea Ltd. konsolidiert hatte.
"Gemeinsam werden wir den erfolgreichen Weg von JUVE weitergehen und in den Sektor Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie weitere beratende Berufe expandieren. Darüber hinaus werden wir mit unserem technischen Know-how die Digitalstrategie von JUVE vorantreiben", erklärte der geschäftsführende NWB-Gesellschafter Dr. Ludger Kleyboldt.
(ps) 23.02.2016
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