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Der Nomos Verlag in Baden-Baden (eine Tochter der Beck-Gruppe) hat kürzlich die dritte Neu-Auflage des Grundlagen-Werks "Hamburger Kommentar – Gesamtes Medienrecht" auf den Markt gebracht. Ein Wälzer mit beachtlichen fünf Pfund "Lebendgewicht". Auf 1.843 (!) Seiten haben die drei Herausgeber Prof. Dr. Dr. h.c. Marian Paschke (Uni Hamburg), Prof. Dr. Wolfgang Berlit (Uni Hamburg) und Claus Meyer (Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg) mit 35 weiteren Autoren das aus elf Teilen bzw. 30 Kapiteln oder 91 Abschnitten bestehende Werk ausgearbeitet.
Seit der 2. Auflage sind inzwischen fast vier Jahre vergangen, in denen es zahlreiche höchstrichterliche Entscheidungen in Sachen Medien-Recht gegeben hat. Die rasante Entwicklung im digitalen Medien-Sektor hat auch im begleitenden Medien-Recht viel verändert, wie etwa die Debatte um das "Recht auf Vergessenwerden" oder auch heimliches Fotografieren bzw. Filmen im privaten Bereich.
Die 3. Auflage bringt nicht nur alle Bereiche – vom Datenschutz über die Bestimmungen zur Telekommunikation bis hin zum Recht des Unlauteren Wettbewerbs – auf den neuesten Stand (September 2015), sondern erweitert die Themen-Palette um wichtige Bereiche wie aktuelle Rechtsfragen rund um die Internet-Plattformen oder zum Social Media Marketing.
Dank des 52 Seiten umfassenden Stichwort-Registers (reicht von A wie Abdruckvertrag bis Z wie Zwischenspeicherung) gibt dieses Werk nicht nur volljuristisch aktiven Personen eine umfassende Information, sondern kann auch interessierten „Laien“ hilfreiche Einblicke in juristische Zusammenhänge vermitteln.
Der "Hamburger Kommentar – Gesamtes Medienrecht" (ISBN 978-3-8487-2693-6) kostet 198,00 Euro – also pro Seite etwas mehr als zehn Cent.
(ps) 26.04.2016
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