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Am 1. September 2016 soll das deutsche Medien-Schiedsgericht in Leipzig seine Arbeit aufnehmen und dann deutlich schneller als über Verwaltungs- oder Zivilgerichte mediale Streitfälle klären bzw. lösen. Eine entsprechende Ankündigung machte Dr. Fritz Jaeckel, Leiter der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden, auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig. Laut Jaeckel gibt es bereits Zusagen von namhaften Hochschul-Lehrern und Praktikern, beim Medien-Schiedsgericht mitzuwirken. Jetzt werden noch zusätzlich Experten im Urheber-Recht gesucht. Die Zusammensetzung des Schiedsgerichts soll sich jeweils an dem Streitfall orientieren, den es zu klären gibt.
Die notwendigen Räumlichkeiten für das Medien-Schiedsgericht wird die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig zur Verfügung stellen. Die Einrichtung eines solchen Medien-Schiedsgerichts hatte der gebürtige Flensburger Fritz Jaeckel erstmals 2015 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland gefordert. Zwölf Monate später wurden bereits weitgehend "Nägel mit Köpfen" gemacht.
Fritz Jaeckel: "Zum raschen Wandel der Medien in einem globalen Wettbewerbsumfeld passt es nicht, wenn Medienunternehmen in Deutschland über Monate hinweg mit der Klärung von juristischen Konflikten beschäftigt sind. Von der Alternative Medien-Schiedsgericht wird deshalb die ganze Branche profitieren."
(ps) 01.06.2016
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