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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan muss künftig ohne seinen Anwalt Michael-Hubertus von Sprenger auskommen. Wie das Online-Portal meedia berichtet, hat der Anwalt sein Mandat niedergelegt. Zu den Gründen will sich von Sprenger nicht konkret äußern. Mangelnde Erfolgsaussichten bei der Klage sind jedoch nicht der Grund. Dem Vernehmen nach spielen die wiederholten Nazi-Vergleiche aus dem Munde Erdogans eine wesentliche Rolle.
Bekanntlich hatte von Sprenger den türkischen Staatspräsidenten im Verfahren um das Schmähgedicht des TV-Satirikers Jan Böhmermann vertreten und auch einen Teilerfolg beim Landgericht Hamburg erzielen können.
(ps) 08.05.2017
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