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Die AfD-Politikerin Alice Weidel akzeptiert jetzt, dass das Landgericht Hamburg ihren Antrag auf Erlass einer einstweiligen Unterlassungs-Verfügung gegen den "extra3"-Moderator Christian Ehring abgewiesen hat. Auf dem AfD-Bundesparteitag hatte Weidel in ihrer Rede gefordert, dass "die politische Korrektheit auf den Müllhaufen der Geschichte gehört". Den Satz kommentierte der "extra3"-Moderator mit den Worten: Jawoll, Schluss mit der politischen Korrektheit! Lasst uns alle unkorrekt sein, da hat die Nazi-Schlampe doch recht. War das unkorrekt genug? Ich hoffe!"
Das Landgericht Hamburg sah darin eine Satire, die durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist. Die AfD-Spitzenkandidatin hat mit ihrer Forderung den Anlass für die Replik von Christian Ehring geliefert und müsse nun auch die überspitzte Kritik hinnehmen.
(ps) 12.06.2017
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