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Eine in dieser Höhe nicht erwartete Wettbewerbsstrafe hat die EU-Kommission gegen den Internet-Konzern Google verhängt: 2,42 Milliarden Euro soll Google wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Position im Zusammenhang mit der Shoppingsuche zahlen. Google habe seine dominierende Position genutzt, um eigene Shopping-Such-Angebote zu bevorzugen, gibt die zuständige EU-Kommissarin Margarethe Vestager als Grund für die Rekord-Strafsumme an. Das Verfahren, das bereits seit 2010 läuft, ist nur eines von dreien der EU gegen Google.
"Googles Verhalten ist nach den EU-Kartellvorschriften unzulässig", stellt EU-Kommissarin Vestager fest. "Google hat anderen Unternehmen die Möglichkeit genommen, im Wettbewerb durch Leistung zu überzeugen. Vor allem aber hat es verhindert, dass die europäischen Verbraucher wirklich zwischen verschiedenen Diensten wählen und die Vorteile der Innovation voll nutzen können."
Experten rechnen damit, dass Google Berufung einlegen wird. Google selber hat mitgeteilt, man sei nach wie vor anderer Auffassung und prüfe eine Berufung.
(ps) 27.06.2017
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