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Seit nunmehr 175 Tagen sitzt der Journalist und Welt-Korrespondent Deniz Yücel in der Türkei in Untersuchungshaft. Jetzt hat die WeltN24 GmbH, Berlin, angesichts der fortdauernden Inhaftierung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg Beschwerde eingelegt. Das Medien-Unternehmen beanstandet die Verletzung seiner Presse- und Berichterstattungs-Freiheit.
Auch Yücel selbst betreibt seit April 2017 ebenfalls eine Beschwerde beim EGMR in Straßburg. Im Juli hat der EGMR die türkische Regierung um eine Stellungnahme gebeten.
Die Geschäftsführerin WeltN24 Stephanie Caspar erklärt: "Wir nutzen alle rechtlichen Mittel, um die Berichterstattungsfreiheit sowohl Deniz Yücels als auch des Verlags zu verteidigen. Die Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist ein weiterer, wichtiger Schritt. Es darf nicht tatenlos hingenommen werden, dass ein Journalist ins Gefängnis kommt, bloß weil er seine Arbeit macht."
(ps) 07.08.2017
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