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Symposium Kunst- und (Urheber-)Recht

Das Institut für Urheber- und Medienrecht lädt am 13. April 2018 zum Symposium Kunst und (Urheber-)Recht ins Literaturhaus nach München ein. Die Veranstaltung widmet sich dem schwierigen Verhältnis zwischen der Kunst und dem Recht, insbesondere dem Urheberrecht. Die Kunst wird einerseits durch das Recht geschützt – es werden ihr aber andererseits durch das Recht auch Grenzen aufgezeigt. Das Urheberrecht schützt das Werk der Künstler und sichert durch Persönlichkeits- und Verwertungsrechte deren Entlohnung. Oftmals stellt das Urheberrecht jedoch auch eine Hürde dar – wenn beispielsweise bestehende Werke von Künstlern für ihr eigenes Werkschaffen genutzt werden.

Zum Programm
Nach einer Begrüßung durch die Co-Direktorin des Instituts, Frau Prof. Dr. Nadine Klass, LL.M., setzen sich verschiedene Rechtsexperten mit folgenden Themen auseinander:

I. Kunst und Eigentum: Aktuelle Konflikte
Prof. Dr. Matthias Weller, Mag.rer.publ., Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

II. Fotografieren von Kulturgütern und Street-Art: Die Panoramafreiheit in Deutschland, Frankreich und der EU
Dr. jur. habil. (Univ. Paris) Agnès Lucas-Schloetter, Ludwig-Maximilians-Universität München

III. Praxisperspektive: Position der Künstler
Rainer Eisch
Lutz Fischmann

IV. Die Rechtsprechung des EuGH zur öffentlichen Wiedergabe – Konsequenzen für die Lizenzierung von Museumsbeständen
Prof. Dr. Ansgar Ohly, LL.M. (Cambridge), Ludwig-Maximilians-Universität München

V. Praxisperspektive: Drängende Probleme aus Sicht der Museen
Stephanie Niederalt, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

VI. Die Entscheidungen "Geburtstagszug" sowie "Möbelkatalog" und ihre Auswirkungen auf die Filmindustrie
Dr. Thomas Glückstein, Lausen Rechtsanwälte

VII. Bildspezifische Fragestellungen aus Sicht der VG Bild-Kunst
1. Doppelter Schadensersatz
2. Ausstellungsvergütung
3. Folgerecht international
Dr. Anke Schierholz, VG Bild-Kunst

Das Symposium findet am 13. April 2018 von 10:00 - 14:45 Uhr im Literaturhaus München (Salvatorplatz 1) statt.
Die Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und kann über die Website des Instituts über diesen Link vorgenommen werden.

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(nm) 14.03.2018



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