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GfK Verein: Studie zum Vertrauen in Berufsgruppen

Gottfried Kellers Novelle „Kleider machen Leute“ zeigte bereits im Jahre 1874, welche Wirkung das Erscheinungsbild eines Menschen auf seine Umgebung haben kann. Rund 30 Jahre später bewies der „Hauptmann von Köpenick“, wie blind wir besonders Menschen vertrauen, die eine Uniform tragen. Doch was versteht man heute unter einer Uniform? Sind es nur Polizeibeamte und Feuerwehrleute, auf die wir uns wegen ihrer Berufskleidung bedenkenlos verlassen? Oder genießen Menschen in Richterroben und Arztkitteln ein ähnlich blindes Vertrauen?

Das Ansehen einiger Berufsgruppen ist neben den Äußerlichkeiten noch von weiteren Faktoren abhängig. Gewalttätige Polizisten schaden dem Ruf der Ordnungshüter genauso wie Behandlungsfehler den Ärzten oder Justiz-Irrtümer den Richtern – jedoch erst dann, wenn die Medien darüber berichten und die breite Öffentlichkeit davon erfährt. Demnach sind Berufsgruppen, mit denen Bürger und Konsumenten in ihren privaten Lebensbereichen in Berührung kommen, der Meinungsbildung durch gesellschaftliche Ereignisse oder auch persönliche Erfahrungen besonders ausgesetzt.

Die Untersuchung dieses Vertrauens in verschiedene Berufsgruppen hat die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung e.V. (GfK Verein) zum Anlass genommen und bereits zum dritten Mal die Ergebnisse in ihrer Studie Trust in Professions veröffentlicht. Die Ergebnisse der Studie haben wir für Sie zusammengefasst – Teil 1 erscheint im Titelschutz Anzeiger am 24. April 2018.

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(nm) 19.04.2018



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