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Rekordstrafe gegen Google verhängt
Die
Europäische Kommission hat gegen
Google die bisher höchste Wettbewerbsstrafe verhängt, die sie je gegen ein einzelnes Unternehmen ausgesprochen hat. Der Suchmaschinen-Anbieter muss 4,3 Milliarden Euro zahlen, weil die EU-Kommission es als erwiesen ansieht, dass Google mit seinen geschäftlichen Praktiken hinsichtlich des aus dem eigenen Hause stammenden Betriebssystems Android wettbewerbswidrig in den Markt eingegriffen hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission eine Wettbewerbsstrafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro gegen den Internet-Konzern verhängt – auch in diesem Verfahren ging es um den Missbrauch der eigenen marktbeherrschenden Position.
EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärt, dass "Google Android dazu verwendet habe, die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine zu festigen. Durch diese Praktiken wurde Wettbewerbern von Google die Möglichkeit genommen, innovativ und konkurrenzfähig zu sein. Auch den europäischen Verbrauchern wurden somit die Vorteile eines wirksamen Wettbewerbs auf dem so wichtigen Markt für mobile Internetdienste verwehrt. Dies ist nach den EU-Kartellvorschriften rechtswidrig".
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(nm) 19.07.2018
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