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VDZ und BDZV befürworten Google-Strafe
Der
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der
Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ) begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission im Kartellverfahren gegen Google. Beide Verlegerverbände hatten sich vor zwei Jahren aktiv in das Verfahren um das Google-Betriebssystem Android eingebracht und mit eigenen Argumenten den Standpunkt der Inhalte-Anbieter gefestigt. So kritisierten die Verbände, dass "Googles Android-Praktiken die freie Verbreitung verlegerischer Inhalte und den freien Zugang zu neuen Diensten gefährden. In dem Umfang, in dem Google gegenüber Herstellern mobiler Geräte auf eine Vorinstallation seiner Dienste besteht, werden die Distributionswege für die Presse blockiert, die ihre digitalen Inhalte zunehmend auch über Apps vermarkten und Verbrauchern zugänglich macht."
"Mit dieser Entscheidung setzt die EU-Kommission ihren Kurs fort, europaweit marktbeherrschenden Digitalplattformen Grenzen aufzuzeigen", erklärten die Sprecherinnen beider Verbände in Berlin. Weiter kommentierten sie: "Auch diese Entscheidung von EU-Kommissarin Vestager zeigt, dass marktbeherrschende Digitalplattformen den Wettbewerb und die Vielfalt in Europa zunehmend gefährden."
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(nm) 19.07.2018
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